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Vom Punkt aus ist der Saarbrücker Torwart im Völklinger Asyl kaum zu bezwingen Ein enges Spiel steht auf der Kippe. In seinem Drittliga-Heimspiel, das überraschend ins Völklinger Hermann-Neubergerstadion verlegt wurde, verteidigen die Molschder ihre knappe 1:0 Führung. Lukas Schipnoski hat mit seinem Tor eine tolle Halbzeit des FC Saarbrücken gerkrönt.

Jetzt wollen die Münchner Löwen ihre Aufstiegs-Chancen wahren und so drückt die Elf des TSV 1860 mächtig auf den Ausgleich. Etwas mehr als eine Stunde ist gespielt, als der Plan aufzugehen scheint. Elfmeter für die Gäste? Da war doch was? Stimmt. Im DFB-Pokal der Vorsaison hat Saarbrückens Daniel Batz solche in Serie gefressen und hat einem seiner Trikots so einen Platz im Deutschen Fußballmuseum beschert. Der wird doch nicht? Doch, er wird. Er hält auch den stark geschossenen Elfmeter des Münchners Philipp Steinhart und die Blau-Schwarzen damit im Spiel. Und es kommt noch besser für die Saarbrücker Elf. Winter-Neuzugang Julian Günther-Schmidt erzielt kurz nach Batz’ Heldentat das 2:0. Für die 60er langt es wenige Minuten später nur noch zum Anschluss, Sascha Mölders trifft zum 2:1.

Der Ausgleich in der Schlussminute bleibt den Süddeutschen verwehrt, weil Saarbrückens Sebastian Bösel goldrichtig auf der Linie steht und Merville Bankiardis Schuss aus kurzer Distanz aus der Gefahrenzone ballert. Irgendwo aber auch gerecht, da auch die Saarbrücker noch gute Torchancen vergaben. Dass der Punktverlust die Weiß-Blauen in Mintgrün ziemlich wurmt, was sich unmittelbar nach dem Abpfiff zeigt. Obwohl dieser schon verhallt ist, springt der Münchner Stephan Salger Saarbrückens Sebastian Jacob noch in den Rücken, weswegen der den Übeltäter umgehend zur Rede stellt. Was dann noch zur Rudelbildung führt, bei der sich Saarbrückens Minos Gouras Gelb einhaldelt. Gelb nach Spielschluss auch für den Münchner Sascha Mölders, für Salger gibt es sogar Gelb-Rot.

Tore FCS: Shiphoski, Günther-Schmidt

FC Saarbrücken: Daniel Batz – Jayson Breitenbach, Steven Zellner, Anthony Barilla – Fanol Perdedaj, Luca Kerber, Tobias Jänicke, Maurice Deville, Nicklas Shipnoski – Julian Günther-Schmidt, Sebastian Jacob. Eingewechselt: Sebastian Bösel für Perdedaj, Timm Golley, Minos Gouras, Kianz Froese für Deville, Günther-Schmidt, Jänicke, Markus Mendler für Shipnoski. |

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